Materialien:

Die Ohrringe bestehen aus kleinen Perlen und Stäbchen, sogenannten Rocailles (frz. „kleine Steine"). Diese sind Schmelzperlen, sie werden aus langen Glasstäben oder Kunststoff zu Perlen in runden und länglichen Formen verarbeitet. Es gibt sie in einer Vielfalt von Farben, sowie in verschiedenen Größen. 

Aufgefädelt werden die Perlen auf feinem Nähgarn aus Polyamid. Die jeweils verwendeten Ohrhaken sind 100% nickelfrei.

Stil:

Aus der Vielfalt an Möglichkeiten, die Perlen miteinander zu kombinieren, haben mich die ausgefallenen langen Ohrgehänge, welche 

Frauen in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts getragen haben, besonders angesprochen. 

Die Frau der zwanziger Jahre war emanzipiert und aufgeklärt. Diese Klarheit findet sich auch im als Art-Déco bezeichneten Modestil wieder, welcher nüchterne Sachlichkeit mit kostbaren Materialien, starken Farben, sinnlichen Thematiken und eleganten Formen verbindet. 

Ein Ursprung des Art-Déco lag in der Gründung der Wiener Werkstätte 1903 durch die Secessionskünstler Josef Hoffmann und Koloman Moser – und somit im Jugendstil. Das Zentrum des Art-Déco war jedoch Paris.


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© Susanne Josefine Heindl, 2007