Freundschaftsbänder wurden ursprünglich in Süd- und Mittelamerika geknüpft. Im Lauf der Jahre wurde diese Technik aber von Land zu Land weitergetragen und kam so auch in den europäischen Raum. 

Freundschaftsbänder sind immer noch aktuell – sie werden von Jung und Alt gern getragen, sagt man doch, dass ihnen geheime Kräfte innewohnen: Wer ein solches Band geschenkt bekommt, wünscht sich etwas in dem Moment, wo es ihm umgebunden wird. 

Nun darf man das Band nicht mehr abnehmen, sondern muss warten, bis es im Laufe der Zeit verschleißt. An dem Tag, an welchem es abfällt, wird das Gewünschte in Erfüllung gehen ...

Material

Freundschaftsbänder werden nicht gewebt, sondern aus Baumwollfäden geknüpft. Ich verwende für die Herstellung der Bändchen Perlgarn, das in den verschiedensten Farben erhältlich ist und angenehm weich auf der Haut zu tragen ist.

Pflege

Damit Ihr Bändchen möglichst lang eine bunte Augenweide bleibt, empfehle ich Ihnen, es ab und zu mit ein wenig Shampoo zu waschen. 
Seife setzt sich zwischen den Knoten fest und ist daher nicht gut geeignet. Es genügt, danach das Freundschaftsband mit Leitungswasser abzuspülen.


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© Susanne Josefine Heindl, 2007